Ausbau der F&E-Kapazitäten | Qualitätsvalidierung
MOCO stärkt die hauseigene Forschung und Entwicklung mit einem neuen Vibrationsprüfsystem
Erweiterung der Kapazitäten für kontrollierte Schwingungsprüfungen und technische Validierung für hochzuverlässige Steckverbinder- und Kabelkonfektionslösungen.
Was diese Investition hinzufügt
- kontrollierte Breitband-Zufallsschwingungsprüfung;
- Mehrachsenprüfung durch spezielle Vorrichtungsausrichtungen;
- Langzeittestprogramme für Steckverbinder und Kabelbaugruppen;
- Mehrkanalige elektrische Überwachung während der Laboruntersuchung; und
- Schnelleres Feedback für Produktentwicklung, Designverifizierung und OEM-Anwendungsunterstützung.
Eine zuverlässige Verbindung ist überall dort unerlässlich, wo Geräte ständiger Bewegung, wiederholtem Transport oder mechanisch anspruchsvollem Betrieb ausgesetzt sind. In der Medizintechnik, der industriellen Automatisierung, mobilen Maschinen, Energiesystemen, der Luft- und Raumfahrt sowie in professionellen Rundfunkgeräten kann selbst ein geringfügiger Kontaktverlust die Signal- oder Stromübertragung unterbrechen und die Leistung des gesamten Systems beeinträchtigen.
Um Ingenieuren zu helfen, diese Risiken frühzeitig im Entwicklungsprozess zu erkennen und zu beheben, hat MOCO ein neues elektrodynamisches Schwingungsprüfsystem eingeführt. Diese Investition stärkt die Fähigkeit des Unternehmens, definierte Schwingungsprofile aus dem Labor zu reproduzieren, gesteckte Baugruppen in verschiedenen Ausrichtungen zu bewerten und die mechanische und elektrische Leistungsfähigkeit vor und nach der Belastung zu vergleichen.
Ziel ist es nicht einfach, dem Labor eine weitere Maschine hinzuzufügen. Die neue Technologie schafft einen engeren Feedback-Kreislauf zwischen Steckverbinderdesign, Kabelkonfektionierung, Fertigungsprozesssteuerung und Kundenanwendungsunterstützung – wodurch potenzielle Schwachstellen identifiziert werden können, bevor ein Projekt in die Serienproduktion geht.
Warum MOCO in interne Schwingungsprüfungen investierte
Das Vibrationsverhalten hängt von mehr als nur dem Kopplungsmechanismus des Steckverbinders ab. Kontaktgeometrie, Gehäuse- und Einsatzdesign, Beschichtung, Anschlussqualität, Kabelflexibilität, Zugentlastung, Montagesteifigkeit und Kabelführung können allesamt das Verhalten einer kompletten Verbindungsbaugruppe beeinflussen.
Aus diesem Grund hat eine allgemeine Aussage wie „schwingungsbeständig“ nur begrenzten technischen Nutzen, sofern sie nicht mit einem definierten Profil und messbaren Akzeptanzkriterien verknüpft ist. Die hauseigene Schwingungsprüfung ermöglicht es MOCO, spezifische Konfigurationen unter kontrollierten Bedingungen zu bewerten und den Zusammenhang zwischen Prüfparametern und Messergebnissen zu dokumentieren.
Das neue System unterstützt drei wichtige Phasen der Arbeit von MOCO:
- Produktentwicklung: Vergleich von Designiterationen und Identifizierung möglicher mechanischer oder elektrischer Schwächen;
- Technische Verifizierung: Bewertung einer definierten Stecker- und Kabelkonfiguration anhand eines vereinbarten Laborprofils; und
- Qualitätsvalidierung: Überprüfung, ob die getestete Baugruppe nach längerer Vibrationseinwirkung den erforderlichen Zustand beibehält.
Was das neue Testsystem bewerten kann
Abhängig vom vereinbarten Testplan und der zu prüfenden Konfiguration kann MOCO die Ausrüstung zur Unterstützung folgender Zwecke einsetzen:
- Breitbandige Zufallsschwingungen über einen definierten Frequenzbereich;
- Zielvorgaben für die kontrollierte spektrale Leistungsdichte und die Gesamtbeschleunigung;
- Auswertung der X-, Y- und Z-Achse durch Neupositionierung der Vorrichtung;
- verlängerte Testdauern für akkumulierte mechanische Spannungen;
- elektrische Beobachtung mittels Mehrkanal-Kontaktwiderstandsmessung; und
- Vorher- und Nachher-Prüfung von Kontakten, Beschichtung, Gehäuse, Kupplung und äußerem Zustand.
Erster Validierungsfall: eine Steckverbinderbaugruppe der M-Serie
Um die neue Funktionalität zu demonstrieren, führte MOCO eine dokumentierte interne Überprüfung an einem gekoppelten System durch. M-Serie-Steckverbinder Baugruppe bestehend aus Modell1MT1GPD8CLA50420-A und Paarungsmodell1MZ7G08CLL00000 Die
Die Probe wurde in einer speziellen Vorrichtung befestigt und nacheinander entlang der Z-, Y- und X-Achse getestet. Jede Ausrichtung wurde acht Stunden lang geprüft, was insgesamt 24 Stunden Breitband-Zufallsvibrationsbelastung ergab.
| Testgegenstand | Aufgezeichneter Zustand | Technische Relevanz |
|---|---|---|
| Testmodus | Breitbandige Zufallsschwingung | Nutzt Schwingungsenergie über einen breiten Frequenzbereich. |
| Frequenzbereich | 10–2.000 Hz | Beinhaltet die Erfassung von niederfrequenten Strukturbewegungen bis hin zur Reaktion höherfrequenter Komponenten. |
| Leistungsspektraldichte | 0,01 g²/Hz, flaches Profil | Definiert die Verteilung der Schwingungsenergie über das angegebene Frequenzband. |
| Gesamtbeschleunigung | Der Controller zeigt ungefähr 4,50 Grms an. | Fasst die Gesamtenergie des zufälligen Schwingungsprofils zusammen. |
| Achsen | X, Y und Z | Bewertet das orientierungsabhängige mechanische Verhalten. |
| Dauer | 8 Stunden pro Achse; insgesamt 24 Stunden | Ermöglicht eine verlängerte Belichtungszeit zur Beurteilung des akkumulierten Stresses. |
| Elektrische Beobachtung | Mehrkanalige Kontaktwiderstandsüberwachung | Unterstützt den Vergleich des elektrischen Verhaltens vor und nach der Prüfung. |
| Testtermine | 16.–18. Juli 2026 | Gewährleistet die Rückverfolgbarkeit zum internen Testprotokoll. |
Wie der Test durchgeführt wurde
1. Probenvorbereitung und -fixierung
Die zusammengesteckte Steckverbinderbaugruppe wurde an einer speziellen Halterung befestigt. Die Montageanordnung wurde für jede orthogonale Achse neu positioniert. Die Befestigung und die Kabelführung sind wichtig, da sie die Übertragung mechanischer Energie auf den Steckverbinder und die Anschlüsse beeinflussen.
2. Kontrollierte Drei-Achsen-Belichtung
Ein flaches PSD-Profil von 0,01 g²/Hz wurde im Frequenzbereich von 10 bis 2000 Hz angewendet. Die Z-Achse wurde am 16. Juli, die Y-Achse am 17. Juli und die X-Achse am 18. Juli getestet. Für jede Ausrichtung wurden acht Stunden aufgezeichnet.
3. Elektrische Beobachtung und Nachprüfung
Ein Mehrkanal-Kontaktwiderstandsmessgerät wurde an die Probe angeschlossen. Nach Abschluss der Messung verglich MOCO den Kontaktwiderstand vor und nach der Exposition und untersuchte den Stecker auf freiliegendes Basiskupfer und signifikante äußere Veränderungen.
Dokumentiertes Ergebnis
Nach insgesamt 24 Stunden zufälliger Vibrationen wurde im internen Bericht Folgendes festgehalten:
- PASS: keine erkennbare Veränderung des Kontaktwiderstands vor und nach der Prüfung;
- PASS: Auf den plattierten Oberflächen war kein freiliegendes Basiskupfer zu erkennen;
- PASS: An den Außenflächen wurden keine signifikanten Gesamtveränderungen festgestellt; und
- PASS: Die geprüfte Steckverbinderbaugruppe erfüllte die für diese interne Überprüfung festgelegten Produktanforderungen.
Das Ergebnis liefert ein erstes, nachvollziehbares Beispiel dafür, wie das neue System die Entwicklung und Verifizierung von Steckverbindern bei MOCO unterstützen kann. Noch wichtiger ist, dass die Ausrüstung es ermöglicht, zukünftige Projekte anhand anwendungsspezifischer Profile zu bewerten, anstatt sich nur auf allgemeine Katalogbeschreibungen zu stützen.
Von Testdaten zu zuverlässigeren Steckverbinderdesigns
Der Nutzen von Schwingungsprüfungen geht weit über ein reines Bestanden/Nicht bestanden-Ergebnis hinaus. Daten und Beobachtungen nach der Prüfung helfen Ingenieurteams festzustellen, ob Änderungen an Kontaktdesign, Verriegelungsgeometrie, Kabelhalterung, Zugentlastung, Anschlusstechnik oder Installationsmethode erforderlich sind.
Durch die Integration dieser Kompetenz ins eigene Haus kann MOCO die Zeit zwischen Evaluierung und Designverbesserung verkürzen. Dies ermöglicht zudem eine engere Zusammenarbeit mit OEM-Kunden, wenn eine Standardkonfiguration an eine spezifische Maschine, ein Gerät oder eine bestimmte Betriebsumgebung angepasst werden muss.
Branchen, die vibrationssensible Verbindungsdesigns benötigen
Medizinische und diagnostische Geräte
Mobile Wagen, Überwachungssysteme und Diagnosegeräte können während des Betriebs, des Transports und wiederholter Umpositionierungen Vibrationen ausgesetzt sein. Die Validierung der Steckverbinder muss mit der Geräterisikoanalyse, den elektrischen Anforderungen und den geltenden regulatorischen Vorgaben übereinstimmen.
Industrielle Automatisierung und Robotik
Robotergelenke, fahrerlose Transportsysteme, servogesteuerte Anlagen, Werkzeugmaschinen und Sensoren können Verbindungen kontinuierlichen Bewegungen und einem breiten Spektrum an Vibrationen aussetzen. Steckverbinder, Kabel und Montagevorrichtungen sollten daher als ein System betrachtet werden.
Energie, Transport und mobile Ausrüstung
Batterietestsysteme, fahrzeugmontierte Messgeräte und mobile Maschinen können Vibrationen mit Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit, Staub und Kabelbewegungen kombinieren. Die Validierung sollte die gesamte Betriebsumgebung berücksichtigen.
Broadcast- und professionelle AV-Technik
Ü-Wagen, Feldkameras und mobile Produktionssysteme benötigen während Transport und Betrieb wiederholbare Signal- und Stromverbindungen. Sichere Verriegelungen und geeignete Zugentlastungen tragen dazu bei, vermeidbare Unterbrechungen zu reduzieren.
Was Ingenieure für einen Schwingungsprüfplan bereitstellen sollten
Für anwendungsspezifische Unterstützung teilen Sie MOCO bitte die folgenden Informationen mit:
- Anforderungen an zufällige, sinusförmige, stoßartige oder gemischte Vibrationen;
- Frequenzbereich, PSD-Profil, Beschleunigung und Gesamt-Grms, sofern zutreffend;
- Dauer und Richtung für jede Achse;
- Stecker- und Kabelkonfiguration, Montageart und Kabelführung;
- elektrische Last und zulässige Unterbrechung oder Widerstandsänderung;
- Temperatur, Dichtheit, Korrosion und sonstige Umweltanforderungen;
- funktionale und mechanische Akzeptanzkriterien nach dem Test; und
- der jeweils geltende Kunden-, Branchen- oder Regulierungsstandard.
Breitbandige Zufallsschwingungen werden häufig zur Beurteilung akkumulierter mechanischer Spannungen und möglicher Degradationen eingesetzt.IEC 60068-2-64 Diese allgemeine Testkategorie wird behandelt. Der hier vorgestellte Fall sollte jedoch als dokumentierter interner Test von MOCO betrachtet werden, sofern kein projektspezifischer Plan einen bestimmten Standard explizit festlegt und befolgt.
Häufig gestellte Fragen
Warum hat MOCO ein Vibrationsprüfsystem hinzugefügt?
MOCO hat das System eingeführt, um die interne Produktentwicklung, die Designverifizierung und die Qualitätsvalidierung zu stärken. Es ermöglicht Ingenieuren, kontrollierte Vibrationsprofile anzuwenden, verschiedene Ausrichtungen zu testen, das elektrische Verhalten zu überwachen und die Leistung von Steckverbindern vor und nach der Belastung zu vergleichen.
Was kann MOCO mit dem neuen System auswerten?
Je nach vereinbartem Testplan und Gerätekapazität kann MOCO Steckverbinderbaugruppen mithilfe von kontrollierten Vibrationsprofilen, mehrachsigen Vorrichtungsausrichtungen, Langzeitexposition, elektrischer Überwachung und anschließender mechanischer und visueller Inspektion bewerten.
Welcher war der erste hier dokumentierte Test?
Eine zusammengehörige Baugruppe der M-Serie wurde bei einer Frequenz von 10 bis 2000 Hz mit einer flachen Leistungsdichtefunktion von 0,01 g²/Hz und einer Eigenspannung von ca. 4,50 Grms getestet. Die Tests dauerten jeweils acht Stunden entlang der X-, Y- und Z-Achse, insgesamt also 24 Stunden.
Handelt es sich bei dem hervorgehobenen Ergebnis um eine Zertifizierung durch Dritte?
Nein. Es handelt sich um eine interne technische Überprüfung der angegebenen Probe und des Profils. Sie wird nicht als Zertifizierung durch Dritte oder als Nachweis der Einhaltung einer nicht genannten Norm vorgelegt.
Kann MOCO anwendungsspezifische Vibrationsvalidierungen unterstützen?
MOCO kann kundenspezifische Profile, Stecker- und Kabelkonfigurationen, Überwachungsanforderungen und Akzeptanzkriterien prüfen und anschließend einen geeigneten internen oder externen Validierungsplan besprechen.
Benötigen Sie eine anwendungsspezifische Konnektorvalidierung?
Senden Sie MOCO Ihr Schwingungsprofil, Ihre elektrischen Anforderungen, die Kabelspezifikation, die Montageanordnung und den angestrebten Standard. Unser Ingenieurteam empfiehlt Ihnen eine geeignete Verbindungskonfiguration und bespricht mit Ihnen einen passenden Validierungsplan.
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